JETZT ERST RECHT!

Ich bin gerade etwas geschockt. Facebook, die Zeitung von Heute. Wie ich eben las, fand am Samstag, den 4.6. 2016 die erste LitBlog Convention mit 150 Bloggern und Youtuber statt. Sie sollte Bloggern (es waren 150 Blogger da!) durch Workshops Wissen über die Buchbranche vermitteln. Das zeigt, dass Blogger endlich ernstgenommen werden, eine super Entwicklung!
Ich war zwar nicht dabei, trotzdem einen ganz großen Dank für die Idee und das Durchführen an den Verlag Bastei Lübbe und deren Mitarbeiter! Und Dank an alle anderen Verlage, die auch noch beteiligt waren!

Ich habe hier nun zwei Links, die ich erstmal schildern, was dort los war:
Blogger und ihre Bedeutung für die Buchbranche– Deutschlandfunk
Vom Schreiben und Büchermachen– börsenblatt.net, Das Portal der Buchbranche

Hm, leider gibt es auch etwas negatives zu berichten…
ein Gegenwind Artikel über Buchblogger Ranting im Feuilleton

Es hat mich so ziemlich geschockt, das zu lesen. Muss das denn sein, dass Buchblogger schlechtgemacht werden?
Ich finde es toll, wie viele junge Leute sich bei Lovely Books tummeln.
Ich finde es toll, wie viele Buchblogs es gibt.
Zu wissen, dass es Buchverlage gibt, die diese Entwicklung unterstützen, finde ich prima.
Zu wissen, dass es Zeitungen gibt, die Buchblogger Ranting gutheißen, finde ich sehr, sehr traurig.

Und deswegen sage ich nach dem Gegenwind  Artikel (s.o.) von der FAZ:
UND JETZT ERST RECHT!

Jeder, der mag, darf diesen Artikel auch gerne teilen!

 

 

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10 Kommentare zu „JETZT ERST RECHT!

      1. Ich habe mich auch ziemlich aufgeregt…unverschämt…ich versuche mich immer Kurz zu halten, was den Inhalt angeht, da ich ja nicht spoilern will mich aber erinnern…LG

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  1. das Schlimme am ZEIT Artikel ist, finde ich, das mit Beispielen gearbeitet wird. So sind in dem Artikel Links zu Bloggern und Youtubern, die dann aber schlecht gemacht werden…das ist etwas, was ich unschön finde…glaube kaum, das die vorher gefragt worden sind um Einverständnis…und selber bemüht man sich als Blogger immer, schön objektiv zu bleiben…

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  2. Du darfst dabei aber zwie Dinge nicht vergessen: Erstens gibt es immer schwarze Schafe. Ob das jetzt auf die Beispielblogs in dem Artikel zutrifft, sei mal dahingestellt. Aber ich bin schon über einige Blogs gestolpert, wo einem mal kurz im ersten Satz das Ende des Buches um die Ohren gehauen wird. Und das ist dann halt einfach völliger Bullshit.
    Denn – und das ist der zweite Punkt – die Verlage unterstützen dieses System der Buchblogger auch nicht nur aus Nettigkeit, sondern einfach, weil es für sie kostenloses Marketing ist, wenn ihr deren Bücher besprecht. Ist ja klar, dass die das gut finden. Und es gab auch schon Fälle, wo Buchblogger irgendwelchen Quark abgefeiert haben, weil sie ein paar Euro dafür vom Verlag gekriegt haben. Der Verlag kann also eigentlich nur von Buchbloggern profitieren.

    NIcht falsch verstehen: Ich bin ebenfalls absolut pro Buchblogger. Nur muss es eben richtig gemacht werden, was bedeutet, dass man a) nicht alles aus dem Buch verrät und b) nicht irgendwelche Scheiße schön redet, nur weil einem dafür eventuell Geld geboten wird. Integration ist auch in diesem Fall ein wichtiger Aspekt.

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    1. zub) irgendwelche Scheiße schön reden-
      sowas ist dann ja nicht mehr authentisch. Ich schreibe klar meine Meinung. Wenn ein Verlag mir Geld dafür bieten würe, wäre er bei mir schon unten durch, aber sowas ist mir auch noch nicht passiert. Ich habe zwar mal Rezensionsexemplare erhalten, aber kein Geld.
      Ich habe gestern in einem anderen Blog gelesen, Blogger müssten für alle ihre Bücher zahlen, dann würden keine negativen Kritiken mehr auftauchen. Auch das stimmt nicht. Es gibt Bücher die habe ich umsonst bekommen und die haben (trotzdem!) 5 Sterne bekommen. Und andere, für die musste ich bezahlen. Und obwohl ich für die bezahlen musste, haben die nur 1 Stern bekommen. Weil mehr nicht ging.
      Noch mal zu den „Schwarzen Schafen“: Die gibt es doch überall. Nicht nur bei Bloggern, auch anderswo. Wenn es nun bei den Bücherbloggern auch schwarze Schafe gibt…müssen ja dann nicht gleich alle Bücherblogger schlecht gemacht werden, oder?
      Schön, dass du pro Buchblogger bist!

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      1. Hättest du den letzten Satz nicht hinten dran gehängt, hätte ich jetzt fast gedacht, dass du mich als den „Feind“ betrachtest.
        Ich geb dir in allen Punkten völlig recht. Die Autoritt ist man in dem Fall ja nun mal selber. Aber wie du schon sagst, gibt es eben immer und bei allem Leute, die einfach nur auf Knete aus sind. Das ist vor allem bei den eigentlich besprochenen Büchern nicht anders. Es gibt nicht zufällig achttrilliarden Liebesschnulzen, die sich alle gleichen. Genau so gibt es trillionen von Kackfilmen, die nur auf einen momentanen Trand aufspringen. Und Musik im Radio ohne Ende, bei der man sofaort weiß, dass hier aml wieder irgendein Vollidiot seine Stimme für geldgeile Arschgeier zur Verfügung gestellt hat. Das ist halt der Lauf der Dinge. Es ist halt nur schade, wenn bei so etwas wie eben Rezensionen genau der gleiche Scheiß betrieben wird, denn eine Empfehlung sollte von einem selber kommen und nicht von den 5 Euro, die man dafür jetzt in der Tasche hat.
        Du hast dich jedenfalls schon mal für ein Rezensionsexemplar meines Romans qualifiziert, wenn der irgendwann mal fertig werden sollte.

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