Amnesie

Als Kind habe ich gerne Bücher öfter gelesen. Nun, als Erwachsene, fällt es mir sehr viel schwerer. Dieses Buch habe ich verschlungen beim ersten Mal. Beim zweiten Mal nicht mehr. Aber lest selbst…
Amnesie

„Amnesie“ von Michael Robotham erschien im April 2011 als Taschenbuch im Golmann Verlag. Das Original erschien bereits 2005.

Inhalt
Vincent Ruiz liegt tagelang im Koma. Als er am 3.10. 2005 in einem Londoner Krankenhaus wach wird, kann er sich an die letzten Wochen nicht erinnern. Außer an Mickey, ein Mächen, das als tot gilt.
Warum denkt er gerade an sie? Lebt sie doch noch?

Meinung
Ein Buch, das superspannend war, als ich es das erste Mal (2011) gelesen habe. Ich habe es damals SEHR schnell durchgelesen. Da ich mittlerweile auch noch den Film gesehen hatte, war das Lesen beim Re-Read langsamer. Es fehlte etwas an Spannung, da ich das Ende, zumindest bruchstückhaft in Erinnerung hatte.
Der Anfang: weckt Interesse des Lesers.
Thema: ein Detective Inspector, der einen starken Willen hat. Der unbedingt einen Fall aufklären möchte. Nur leider hat er alles vergessen. Zumindestens die letzten Wochen, die offensichtlich wichtig waren. Ein tolles Thema. Es muss für einen Menschen fürchterlich sein, zu vergessen. Dann noch alles der letzten Wochen zu vergessen- unvorstellbar. Und da es sich bei diesem Mann um eine Person handelt, die eine gewisse berufliche Position hat- das macht alles noch schlimmer. Mir gefällt es, wie verbissen er versucht, wieder an das verlorene Wissen heranzukommen.
Aufbau: Wir haben Szenen, die in der Gegenwart spielen und die Erinnerungen von früher. So erfährt man immer mehr.
Schön: wir erfahren von einem wichtigen prägenden Ereignis, was Ruiz selber erlebt hat, was ihn geprägt hat, so dass wir sein Haneln in der Gegenwart verstehen.

Fazit
Für jeden, der Nervenkitzel mag.

„Früher habe ich immer gesagt, ich würde gutes Geld dafür zahlen,
den größten Teil meines Lebens zu vergessen.Jetzt will ich meine Erinnerungen wiederhaben.“ (Amnesie, S.22)

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3 Kommentare zu „Amnesie

  1. Hallo Mimi,
    von Michael Robotham schwärmen ja einige Buchblogger. Vor allem auch einige, auf deren Meinung ich mich normalerweise schon verlassen kann. Auf meiner Wunschliste steht auch schon lange genau dieses Buch, aber du wirst es kennen: so viele Bücher, so wenig Zeit.
    Aber deine Rezension hat es auf jeden Fall geschafft, dass das Buch auf der Wunschliste um einige Plätze nach oben gerutscht ist 🙂

    Alles Liebe, Nelly

    Gefällt 1 Person

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