Montagsfrage #17

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Montagsfrage: Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Zuallererst wünsche ich meinen Lesern einen wunderschönen Start in diese Woche!

Cliffhanger? Schon oft gehört…musste ich aber doch googeln. Cliffhanger steht für den offenen Ausgang einer Episode auf ihrem Höhepunkt. Den Fortgang der Handlung beantwortet die nächste Episode. Das kann innerhalb eines Buches passieren. Es kann sein, dass ihr zwei Erzählstränge habt, und nach dem Cliffhanger geht es im nächsten Kapitel weiter mit dem anderen Erzählstrang. Erst im Kapitel darauf wird die Spannung aufgelöst. Und dann endet das Kapitel mit dem nächsten Cliffhanger…

Nun zur Beantwortung der Frage.
1.) Ein offenes Ende ist für mich nicht immer OK. Es gibt vereinzelt Bücher, bei denen es mich nicht stört. Aber gerade, wenn ich einen Krimi lese, dann möchte ich am Ende alle Fragen geklärt haben. Und wenn dann klar ist, es gibt keine Fortsetzung, dann kann ich rasend werden bei einem offenen Ende.
Wenn es ein nachdenkliches Buch ist, dann habe ich gemischte Gefühle.Zum einen regt genau das (das offene Ende) zum Nachdenken an. Wenn ich jedoch das Gefühl habe, zu viel ist offen geblieben, bin ich genervt.

2.) Cliffhanger mitten im Buch. Das ist in Ordnung, da der Beweggrund des Autors ist, Spannung zu erzeugen.
Cliffhanger am Ende des Buches: ganz schön mies. Es soll ja die freie Entscheidung des Lesers sein, ob er den nächsten Band lesen möchte oder nicht. Bei einem Cliffhanger fühlt man sich ja schon gedrängt, den nächsten Band zu kaufen.

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3 Kommentare zu „Montagsfrage #17

  1. Tja, wenn der Cliffhanger dich dazu treibt, auch den nächsten Band zu kaufen, dann hat er sein Ziel jedenfalls perfekt erreicht. Ob man das dann für fair hält, ist eine andere Frage.

    Das „beste“ Beispiel ist für mich nach wie vor der Roman „Tot“ von Stephen King, an dessen Ende sich die Protagonisten in absoluter Lebensgefahr befinden und dann ist einfach Schluss. Und es sollte dann auch für die kommenden Jahre Schluss sein. So lange dauerte es, bis King die Fortsetzung geschrieben hatte.

    Da hatten es die Kinozuschauer damals in den Serials, in denen Cliffhanger ja auch eine große Rolle spielten, weniger schwer: Helden wie Flash Gordon oder Buck Rogers lösten ihre unüberwindbare Situation schon in der nächsten Woche. Sofern man sich eben eine neue Kinokarte zugelegt hatte ;-).

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  2. Ich glaube, mich würde offene Ende bei einem nachdenklichen Buch sehr ärgern. Ich will, dass alles gut ausgeht oder.. irgendwie ausgeht. Daher finde ich offen nur gut, wenn eine klare Tendenz zu erkennen ist. Das Reiten in den Sonnenuntergang brauche ich nicht 🙂

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