Gelesen im Januar

Torf, Whiskey und Ginster…die Grotte von Inchicore, Rododendron, Seilbahn: All dies sind
Begriffe, die ich nun mit Irland verbinde. Einen tollen ersten Eindruck erhaltet ihr durch folgende Youtube Videos:

Irlands Küsten
1. Ostküste(3sat)
2. die irische Riviera
3. Westküste
4. Nordwesten
5. Irlands Norden

Die Geschichte der Einsamkeit: RomanDie Irin: Historischer RomanIrland: Sagen, Mythen und Legenden: Keltische Sagen und Mythen aus Irland (Ländersagen 6) von [Wolfmar, Patrick]

Angefangen habe ich diesen Monat mit einem Buch von John Boyne: „Die Geschichte der Einsamkeit“. Ein Buch, das in der Zeit von 1964 bis 2013 spielt, überwiegend in Dublin, aber auch in Wexford. Eine wichtige prägende Szene spielt in Curracloe Beach (County Wexford).
Der Priester Odran Yates erinnert sich an seine Vergangenheit. Hierbei spielen sein Vater, sein Mitschüler Tom Cardle und sein Neff Aidan eine besondere Rolle. Thematisch geht es um den Umgang der katholischen Kirche mit Fehlern. Es geht um Schweigen. Ist derjenige, der schweigt, schuldig? Trägt er nicht eine gewisse Mitschuld?
Jedes der 16 Kapitel beginnt mit einer Jahreszahl, so dass der Leser sich zeitlich orientieren kann.Boyne geht jedoch bei der Schilderung nicht chronologisch vor, sondern springt in den Jahren hin und her, was für einen Spannungsaufbau sorgt.
Fazit: Ein Buch, das nachdenklich macht. Schwere Kost.

Hier ein Artikel über John Boyne und die katholische Kirche

Die Irin von Franz Josef Körner
Die Irin spielt in England, Venedig und auf Korsika in den Jahren 1336 bis 1347. Es ist aufgeteilt in vier Teile.
Die junge Sinead verliert auf der Überfahrt von England nach Irland ihren Vater und Colin, ihren Freund. Unter unglücklichen Umständen lernt sie Karl von Böhmen kennen.
Eine interessante Liebesgeschichte mit historischem Hintergrund. Körner ist immer wieder für Überraschungen gut…so ist Spannung bis zum Ende garantiert.
Begeistert hat mich an diesem Buch das Nachwort. Mit der Geschichte von Böhmen war ich ganz und gar nicht vertraut (es war ja auch die Geschichte Irlands vorgesehen für diesen Monat…), und da war dieses Nachwort echt hilfreich, um einiges besser zu verstehen, um ein bisschen zu ordnen, wer war nun eine historische Person und wer nicht.

Johann von Böhmen, ein Radiobeitrag von Radio Praha

Irisches Tagebuch von Heinrich Böll
Auf dieses Buch wurde ich durch ein Youtube Video aufmerksam. Ursprünglich war es nicht geplant für diesen Monat, doch es passte thematisch dazu. Bevor Böll dieses Buch schrieb, hielt er sich einige Monate in Irland auf.
Für mich war es das erste Buch von Böll, was ich gelesen habe, und es hat mir gefallen.

Irland: Sagen, Mythen und Legenden
Ein wirklich tolles Buch, so wie man sich ein Buch über Irland vorstellt. Ich bin restlos begeistert!

Die Herren der grünen Insel von Kiera Brennan
Kiera Brennan ist ein Pseudonym von Julia Kröhn.  Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen und es war der Grund dafür, das ich dieses Jahr mit den Irland Büchern angefangen habe. Allerdings habe ich es erst am Ende des Monats gelesen. Es ist ein richtig tolles Buch. Wenn man es liest, merkt man, das Kiera Brennan viel recherchiert hat. Es steckt viel an Information in diesem dicken Wälzer. Alle Achtung!
Die ausführliche Rezi findet ihr, wenn ihr diesem Link folgt.

Irland hat mich so in den Bann gezogen, das ich so verrückt war, mir die Sprache genauer anzugucken, indem ich einen Sprachkurs zumindest angefangen habe. Diese Aussprache… Irish lernen bei duolingo

Was den Februar betrifft: ich werde mich lesemäßig nach Russland begeben. Ich freue mich!

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Ein Kommentar zu „Gelesen im Januar

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